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Beitrittsverhandlungen Kroatiens mit der Europäischen Union
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Die Beitrittsverhandlungen Kroatiens mit der Europäischen Union fßhrten zum Beitritt am 1. Juli 2013 in der siebten EU-Erweiterungsrunde in die Europäische Union.cite-ref-1[1] Der Beitritt wurde nach allgemeinem politischen Konsens aller politischer Parteien in Kroatien als oberste Staatspriorität erachtet.cite-ref-2[2] Das Land stellte am 21. Februar 2003 den Antrag auf Vollmitgliedschaft und erhielt daraufhin am 18. Juni 2004 den offiziellen Status als Beitrittskandidat der Europäischen Union. Die eigentlichen Verhandlungen zum Beitritt begannen am 4. Oktober 2005, nachdem die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs fßr das ehemalige Jugoslawien die volle Zusammenarbeit Kroatiens mit dem Tribunal bestätigt hatte, was seitens der EU als Grundbedingung fßr die ErÜffnung von Beitrittsverhandlungen gefordert worden war. Bereits zuvor trat am 1. Februar 2005 ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) zwischen der EU und Kroatien in Kraft.cite-ref-3[3]
Im Juni 2011 wurden die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien nach Abschluss aller Verhandlungskapitel formell beendet. Die letzten Verhandlungskapitel wurden im Rahmen der abschlieĂenden Beitrittskonferenz am 30. Juni 2011 unter ungarischem Vorsitz abgeschlossen.
Mit dem Beitritt Kroatiens beabsichtigt die EU den anderen Staaten Sßdosteuropas zu signalisieren, dass bei entsprechendem Reformwillen und einer Annäherung an europäische Grundwerte ein EU-Beitritt mÜglich ist.cite-ref-4[4] Im Lande selbst wurde seitens kroatischer Politiker stets die Notwendigkeit von Reformen um des eigenen Willens und der Zukunft des Staates im europäischen Kontext hervorgehoben. Die kroatischen Beitrittsverhandlungen dauerten in ihrer Gesamtheit 5 Jahre und 8 Monate. Als neu hinzugekommener Mitgliedstaat ist Kroatien gemäà vertraglicher Vorgaben verpflichtet, den Euro als Währung einzufßhren, was am 1. Januar 2023 erfolgte.
Kroatien hat am 9. Dezember 2011 im Rahmen des Europäischen Rates in Brßssel den Beitrittsvertrag unterzeichnet. Laut Beschluss des kroatischen Parlaments wurde das Referendum ßber den EU-Beitritt am 22. Januar 2012 abgehalten.cite-ref-5[5] Dabei haben zwei Drittel fßr den Beitritt zur EU gestimmt.cite-ref-6[6] Mit Hinterlegung der letzten Ratifikationsurkunde am 21. Juni 2013 war der Ratifikationsprozess erfolgreich abgeschlossen worden, seit dem Beitritt Kroatiens ist die kroatische Sprache die 24. Amtssprache der EU.
Contents
⢠Geschichte
⢠Ratifizierungen
⢠Besonderheiten
⢠Siehe auch
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Geschichte
Unabhängigkeit und Sehnsucht nach Europa
Bereits seit der Unabhängigkeitserklärung im Jahre 1991 bestand seitens Kroatiens der Wunsch nach einem EU-Beitritt. Dies wurde als logische Notwendigkeit erachtet, zumal sich die kroatische BevÜlkerung in kultureller und geschichtlicher Hinsicht als fester Bestandteil dieser Wertegemeinschaft sieht.cite-ref-7[7]
Kurz nach der Ausrufung der Unabhängigkeit im Jahre 1991 sah sich Kroatien jedoch mit den blutigen Folgen der LoslÜsung von Jugoslawien konfrontiert. Bereits mitten in den Kriegswirren des Kroatienkrieges 1994 begannen Verhandlungen mit der EU ßber ein Stabilisierungsabkommen. Angesichts der Militäroperation Oluja, welche zur Wiedereingliederung der okkupierten Gebiete Kroatiens fßhrte, kam dieses Abkommen jedoch nicht zustande. Dadurch verlor Kroatien wertvolle Finanzmittel, die im Programm PHARE vorgesehen gewesen waren.
Stabilisierung und Verhandlungsbeginn
Die Bemßhungen Kroatiens um eine Annäherung an die Standards der EU sowie um gutnachbarschaftliche Beziehungen in der Region wurden im Rahmen des Gipfeltreffens in Zagreb zur FÜrderung der regionalen Zusammenarbeit in Sßdosteuropa am 24. November 2000 gewßrdigt.cite-ref-8[8] Als Folge dieses Prozesses konnte Kroatien am 29. Oktober 2001 ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen (SAA) mit der Europäischen Union unterzeichnen, ab wann auch eine Teilnahme am Programm CARDS ermÜglicht wurde.cite-ref-9[9] Die formelle Bewerbung Kroatiens um eine Mitgliedschaft in der EU wurde am 21. Februar 2003 eingereicht. Am 18. Juni 2004 erhielt Kroatien nach dem positiven Avis der EU den Status eines offiziellen Beitrittskandidaten. Das Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen trat am 1. Februar 2005 in Kraft, ab wann auch Finanzmittel aus den Programmen PHARE und ISPA in Anspruch genommen werden konnten.cite-ref-10[10]cite-ref-11[11]
Die Beitrittsverhandlungen sollten am 17. März 2005 beginnen, jedoch wurde die Zusammenarbeit der kroatischen Regierung mit dem Internationalen Strafgerichtshof fĂźr das ehemalige Jugoslawien in Frage gestellt. Nachdem die Chefanklägerin des Strafgerichtshofs, Carla del Ponte, am 3. Oktober 2005 eine veränderte Haltung der kroatischen BehĂśrden in dieser Frage und eine zufriedenstellende Zusammenarbeit bescheinigt hatte, wurden die offiziellen Beitrittsverhandlungen aufgenommen. Der Beginn der Verhandlungen, gleichzeitig mit den Beitrittsverhandlungen mit der TĂźrkei, erfolgte wegen der VerzĂśgerungen am 4. Oktober 2005 kurz nach Mitternacht in Luxemburg. Da aber GroĂbritannien die Ratspräsidentschaft innehatte, behalf man sich mit der in GroĂbritannien gĂźltigen Westeuropäischen Sommerzeit, nach der es noch der im FrĂźhjahr vereinbarte 3. Oktober war. Der Screening-Prozess begann schlieĂlich am 20. Oktober 2005. Ab 2006 nahm Kroatien am Programm SAPARD fĂźr Landwirtschaft und ländliche Entwicklung teil.cite-ref-12[12] Mit 1. Januar 2007 wurden die Programme PHARE, SAPARD, ISPA und CARDS durch das Instrument fĂźr HeranfĂźhrungshilfe (IPA) ersetzt.
Stolpersteine mit Slowenien
Der Präsident der Europäischen Kommission JosÊ Manuel Barroso erklärte am 13. März 2008, nachdem ein Disput zwischen Kroatien und Slowenien ßber Fischereirechte beigelegt werden konnte, dass das Land die Beitrittsverhandlungen im Jahr 2009 zum Abschluss bringen und somit 2010 der EU beitreten kÜnnte.cite-ref-13[13] Am 5. November 2008 verÜffentlichte die Europäische Kommission einen detaillierten Fortschrittsbericht zu den Beitrittsverhandlungen. EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn stellte Kroatien zu diesem Anlass erneut einen Abschluss der Verhandlungen Ende 2009 in Aussicht, während er den Beitritt spätestens im Jahr 2011 erwarte.cite-ref-14[14]
Das Nachbarland Slowenien blockierte allerdings zehn Monate lang die Ăffnung der letzten elf Verhandlungskapitel aufgrund der rechtlich ungeklärten Grenzfrage mit Kroatien, insbesondere hinsichtlich der adriatischen Hoheitsgewässer, woraufhin die Europäische Union den Beitritt auf unbestimmte Zeit vertagt hatte.cite-ref-15[15] Am 11. September 2009 wurde bekannt gegeben, dass sich die beiden Staaten auf einen Kompromiss im Grenzkonflikt geeinigt hätten, so dass Slowenien sein Veto gegenĂźber Kroatien aufhob und die Beitrittsverhandlungen weitergehen konnten.cite-ref-16[16] Einzig der auĂenpolitische Ausschuss des slowenischen Parlaments musste diesem Schritt noch zustimmen,cite-ref-17[17] was er am 29. September einstimmig tat.cite-ref-18[18]
Umsetzung von Reformen
Ausschlaggebend fßr den weiteren Verlauf der Beitrittsverhandlungen waren Fortschritte bei der Reform des Justizwesens sowie der Umgang des kroatischen Rechtsstaates mit der Korruption im eigenen Lande. Die kroatische BehÜrde zur Bekämpfung von Korruption und organisierter Kriminalität (USKOK) etwa zeigte sich im Kampf gegen die Korruption als zunehmend wirksames Instrument. So konnten zahlreiche Korruptionsskandale aufgedeckt und hochrangige Politiker und Beamte vor Gericht gestellt werden. Als augenscheinlichstes Beispiel der erfolgreichen Justizreform kann die strafrechtliche Verfolgung des ehemaligen kroatischen Premierministers Ivo Sanader ab 2010 genannt werden. Viele weitere Beispiele verdeutlichten die Unabhängigkeit des kroatischen Polizei- und Justizwesens. Diese gaben der BevÜlkerung das klare Signal, dass alle Bßrger vor dem Gesetz gleichgestellt sind.
Am 6. Juni 2011 wurde das Kapitel âFischereiâ abgeschlossen. Damit waren 31 von 34 Kapiteln geschlossen. Am 10. Juni 2011 empfahl die Europäische Kommission dem Rat, die verbliebenen Kapitel zu schlieĂen. Sie sprach sich fĂźr die Aufnahme Kroatiens in die Europäische Union aus.cite-ref-19[19]
Verhandlungsabschluss
Der Abschluss der Verhandlungen wurde während der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft durch den Europäischen Rat am 24. Juni 2011 beschlossen.cite-ref-20[20] Die letzten Verhandlungskapitel wurden im Rahmen einer abschlieĂenden Beitrittskonferenz Ende Juni 2011 abgeschlossen. Die feierliche Unterzeichnung des Beitrittsvertrags fand am 9. Dezember 2011 im Rahmen des Europäischen Rates in BrĂźssel während der polnischen Ratspräsidentschaft statt. Nach Ratifizierung des Beitrittsvertrags durch alle Mitgliedstaaten trat Kroatien am 1. Juli 2013 der EU bei.cite-ref-21[21]
Ratifizierungen
Am 1. Dezember 2011 hat das Europäische Parlament den Beitrittsvertrag mit 564 Ja-Stimmen, 38 Nein-Stimmen und 32 Stimmenthaltungen angenommen.cite-ref-22[22] Am 5. Dezember 2011 beschloss der EU Rat fĂźr Allgemeine Angelegenheiten die Aufnahme Kroatiens.cite-ref-23[23] Die kroatische BevĂślkerung stimmte in einem Referendum am 22. Januar 2012 mit 66,25 Prozent fĂźr den EU-Beitritt.cite-ref-24[24] Der Beitrittsvertrag wurde am 9. März 2012 vom kroatischen Parlament, dem Sabor, einstimmig formell verabschiedetcite-ref-25[25]. Der Abschluss der Ratifizierung zog zudem eine Ănderung der kroatischen Verfassung mit sich.
⢠Am 1. Februar 2012 hat das slowakische Parlament den Beitritt ratifiziert.cite-ref-26[26] Am 17. Februar 2012 hat der slowakische Präsident Ivan GaĹĄparoviÄ die Ratifizierung unterzeichnet, womit diese in Kraft getreten ist.cite-ref-27[27]
⢠Am 13. Februar 2012 hat das ungarische Parlament mit 334 Stimmen dafßr, 0 dagegen und 5 enthaltenen den Beitrittsvertrag ratifiziert.cite-ref-28[28] Durch die VerÜffentlichung im ungarischen Gesetzblatt vom 15. Februar 2012 ist die Ratifizierung des Beitrittsvertrages formell in Kraft getreten.cite-ref-29[29]
⢠Am 17. Februar 2012 hat das bulgarische Parlament einstimmig fßr den Beitrittsvertrag gestimmt und somit ratifiziert.cite-ref-30[30]
⢠Am 15. Februar 2012 stimmte das italienische Unterhaus mit 483 Stimmen dafßr und 2 dagegen fßr den Beitrittsvertrag.cite-ref-31[31]
⢠Am 5. März 2012 hat das maltesische Parlament einstimmig fßr den Beitrittsvertrag gestimmt und somit ratifiziert.cite-ref-33[33]
⢠Am 22. März 2012 hat das lettische Parlament fĂźr den Beitrittsvertrag gestimmt, die Ratifizierung erfolgte durch Unterschrift des lettischen Präsidenten Andris BÄrziĹĹĄ am 2. April 2012.cite-ref-34[34]
⢠Am 26. April 2012 hat das litauische Parlament fßr den Beitrittsvertrag gestimmt.cite-ref-35[35]
⢠Am 3. Mai 2012 hat das zypriotische Parlament einstimmig fßr den Beitrittsvertrag gestimmt.cite-ref-36[36]
⢠Am 8. Juni 2012 hat das tschechische Parlament, wie auch zuvor am 25. April der Senat, fßr den Beitrittsvertrag gestimmt.cite-ref-37[37]
⢠Am 26. Juni 2012 hat das rumänische Parlament einstimmig fßr den Beitrittsvertrag gestimmtcite-ref-38[38] und Tschechiens Präsident Vaclav Klaus hat den Beitrittsvertrag unterschrieben.cite-ref-39[39]
⢠Am 2. Juli 2012 hat der rumänische Präsident Traian BÄsescu den Beitrittsvertrag ratifiziert.cite-ref-40[40]
⢠In Ăsterreich genehmigte am 4. Juli 2012 der Nationalrat und am 6. Juli 2012 der Bundesrat den Abschluss des Beitrittsvertrages mit jeweils einigen Gegenstimmen der FPĂ.cite-ref-41[41]cite-ref-42[42] Die formelle Ratifizierung fĂźr Ăsterreich erfolgte am 9. Juli 2012 durch Bundespräsident Heinz Fischer in Anwesenheit des kroatischen Präsidenten Ivo Josipovic.cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]
⢠Am 21. September 2012 hat das portugiesische Parlament fßr den Beitritt gestimmt.cite-ref-47[47]
⢠Am 2. Mai 2013 hat Dänemark nach dem positiven Bericht der Kommission als vorletzter Staat einstimmig fßr den Beitritt gestimmt.cite-ref-49[49]
⢠Der Deutsche Bundestag hat entsprechende GesetzesentwĂźrfe hierzu am 16. Mai 2013 diskutiert und anschlieĂend namentlich darĂźber abgestimmt.cite-ref-50[50] 583 Abgeordnete stimmten fĂźr den Beitritt, 6 enthielten sich.cite-ref-51[51] Am 7. Juni stimmte der Bundesrat einstimmig fĂźr den Beitritt. Das Zustimmungsgesetz wurde am 14. Juni vom Bundespräsidenten unterzeichnet und am 19. Juni 2013 im Bundesgesetzblatt verkĂźndet (BGBl. II S. 586).
Mit Hinterlegung der Ratifikationsurkunde Deutschlands am 21. Juni 2013 war der Ratifikationsprozess in allen Mitgliedsstaaten abgeschlossen.cite-ref-52[52]
| Staat | Parlamentsbeschluss | Abschluss des Gesetzgebungsprozesses | Hinterlegung der Urkunde |
|---|---|---|---|
| Europäische Union | 1. Dez. 2011 | 5. Dez. 2011 (Rat) | (entfällt) |
| Kroatien | 9. März 2012 | 28. März 2012 | 4. Apr. 2012 |
| Belgien [ 53 ] | 22. Okt. 2012 bis 24. Mai 2013 [ 54 ] [ 55 ] [ 56 ] | 22. Okt. 2012 bis 30. Mai 2013 | 10. Juni 2013 |
| Bulgarien | 17. Feb. 2012 | 28. Feb. 2012 | 19. Apr. 2012 |
| Dänemark | 2. Mai 2013 [ 57 ] | 8. Mai 2013 | 29. Mai 2013 |
| Deutschland | 16. Mai 2013 und 7. Juni 2013 | 14. Juni 2013 | 21. Juni 2013 |
| Estland | 12. Sep. 2012 | 18. Sep. 2012 | 24. Okt. 2012 |
| Finnland | 18. Dez. 2012 | 15. März 2013 | 6. Mai 2013 |
| Frankreich | 15. Jan. 2013 bzw. 17. Jan. 2013 | 28. Jan. 2013 | 20. März 2013 |
| Griechenland | 30. Okt. 2012 | 5. Nov. 2012 | 27. Dez. 2012 |
| Irland | 19. Juni 2012 bzw. 27. Juni 2012 | 3. Juli 2012 | 8. Okt. 2012 |
| Italien | 15. Feb. 2012 bzw. 28. Feb. 2012 | 29. Feb. 2012 | 10. Apr. 2012 |
| Lettland | 22. März 2012 | 2. Apr. 2012 | 6. Juni 2012 |
| Litauen | 26. Apr. 2012 | 8. Mai 2012 | 20. Juni 2012 |
| Luxemburg | 9. Okt. 2012 | 29. Nov. 2012 | 17. Jan. 2013 |
| Malta | 5. März 2012 | 5. März 2012 | 2. Apr. 2012 |
| Niederlande | 5. Feb. 2013 bzw. 16. April 2013 | 18. Apr. 2013 | 31. Mai 2013 |
| Ăsterreich | 4. Juli 2012 bzw. 6. Juli 2012 | 9. Juli 2012 | 8. Aug. 2012 |
| Polen | 14. Sep. 2012 bzw. 4. Okt. 2012 | 19. Dez. 2012 | 12. Feb. 2013 |
| Portugal | 21. Sep. 2012 | 14. Nov. 2012 | 19. Dez. 2012 |
| Rumänien | 26. Juni 2012 | 2. Juli 2012 | 2. Aug. 2012 |
| Schweden | 7. Nov. 2012 | 7. Nov. 2012 | 8. Jan. 2013 |
| Slowakei | 1. Feb. 2012 | 17. Feb. 2012 | 19. März 2012 |
| Slowenien | 2. Apr. 2013 | 10. Apr. 2013 | 18. Juni 2013 |
| Spanien | 11. Okt. 2012 bzw. 24. Okt. 2012 | 30. Okt. 2012 | 8. Jan. 2013 |
| Tschechische Republik | 25. Apr. 2012 bzw. 8. Juni 2012 | 26. Juni 2012 | 4. Juli 2012 |
| Ungarn | 13. Feb. 2012 | 14. Feb. 2012 | 22. März 2012 |
| Vereinigtes KĂśnigreich | 27. Nov. 2012 bzw. 21. Jan. 2013 [ 58 ] | 31. Jan. 2013 | 20. Mai 2013 |
| Zypern | 3. Mai 2012 | 18. Mai 2012 | 11. Juni 2012 |
Verhandlungsprozedere
Reformiertes Beitrittsverfahren
Das nach dem EU-Beitritt Bulgariens und Rumäniens im Jahr 2007 reformierte Beitrittsverfahren sieht die ErfĂźllung von insgesamt 35 Verhandlungskapiteln vor. Kroatien war das erste Beitrittskandidatenland, bei dem das reformierte Beitrittsverfahren der EU angewandt wurde. Dieses sieht vor, dass Kroatien sowohl bei der ErĂśffnung von Verhandlungskapiteln, als auch bei deren Abschluss so genannte Benchmarks bzw. Leistungsnachweise (âtrack recordâ) vorweisen muss, welche nachweislich belegen sollen, dass etwa Gesetzesakte nicht nur in Kraft getreten sind, sondern auch umgesetzt werden.cite-ref-vjesnik-hr-59-0[59] Die Mitgliedstaaten der EU verfĂźgen Ăźber das Recht, zu jedem Zeitpunkt ein Veto gegen die FortfĂźhrung der Verhandlungen einzulegen. Diese BlockademĂśglichkeit wurde insbesondere von Slowenien ausgiebig in Anspruch genommen.cite-ref-60[60]
Grundsätzlich sieht das reformierte Beitrittsverfahren vor, dass zunächst eine analytische Auswertung bzw. ein grĂźndliches Screening der Gesetzgebung seitens der Europäischen Kommission vorgenommen wird. Kroatien musste in weiterer Folge vor Beginn und Abschluss jedes Kapitels die ErfĂźllung eigener Benchmarks bzw. Grundbedingungen vorlegen. Nach PrĂźfung durch die Kommission empfiehlt diese dem Rat, d. h. den Mitgliedstaaten, die ErĂśffnung bzw. den Abschluss eines oder mehrerer Verhandlungskapitel (Entwurf eines gemeinsamen Standpunktes der EU, engl. Draft EU Common Position). Erst nach Freigabe durch die Mitgliedstaaten (Ăźblicherweise durch den Rat fĂźr Allgemeine Angelegenheiten der AuĂenminister der EU) beginnen bzw. enden die Verhandlungen eines Kapitels. Der formelle Abschluss von Verhandlungskapiteln findet im Rahmen von eigens anberaumten zwischenstaatlichen Beitrittskonferenzen (engl. Intergovernmental Conference) statt, an denen Vertreter der Kommission, des Vorsitzes und des Kandidatenstaates teilnehmen. Die Kommission erstellt jährliche Fortschrittsberichte zu den Verhandlungen.
Die Rolle des Europäischen Parlaments
Nach Art. 49 des EU-Vertrags bedarf jede Erweiterung der Zustimmung des Europäischen Parlaments, das mit der absoluten Mehrheit seiner Mitglieder beschlieĂt. Das Europäische Parlament ist aktiver Beobachter der Beitrittsverhandlungen und bewertet regelmäĂig den Stand der Verhandlungen. Die Kommission hat die Aufgabe, das Europäische Parlament Ăźber alle wichtigen Phasen der Beitrittsverhandlungen zu informieren. Eine groĂe Rolle spielt das Europaparlament auch beim finanziellen Aspekt der Erweiterung. Denn als HaushaltsbehĂśrde bewilligen das Europäische Parlament und der Rat gemeinsam alle Ausgaben der EU.cite-ref-61[61]
Verhandlungskapitel
Die Verhandlungen begannen am 12. Juni 2006 und wurden am 30. Juni 2011 abgeschlossen.
| Kapitel | Screening | erĂśffnet | abgeschlossen |
|---|---|---|---|
| 01. Freier Warenverkehr | 17. Februar 2006 | 25. Juli 2008 | 19. April 2010 |
| 02. FreizĂźgigkeit der Arbeitnehmer | 8. September 2006 | 17. Juni 2008 | 2. Oktober 2009 |
| 03. Niederlassungsfreiheit und freier Dienstleistungsverkehr | 16. Dezember 2005 | 26. Juni 2007 | 21. Dezember 2009 |
| 04. Freier Kapitalverkehr | 21. Dezember 2005 | 2. Oktober 2009 | 5. November 2010 |
| 05. Vergaberecht | 29. November 2005 | 19. Dezember 2008 | 30. Juni 2010 |
| 06. Gesellschaftsrecht | 19. Juli 2006 | 26. Juni 2007 | 2. Oktober 2009 |
| 07. Schutz geistiger Eigentumsrechte | 1. März 2006 | 29. März 2007 | 19. Dezember 2008 |
| 08. Wettbewerbsrecht | 6. Dezember 2005 | 30. Juni 2010 | 30. Juni 2011 |
| 09. Finanzdienstleistungen | 5. Mai 2006 | 26. Juni 2007 | 27. November 2009 |
| 10. Informationsgesellschaft und Medien | 18. Juli 2006 | 26. Juni 2007 | 19. Dezember 2008 |
| 11. Landwirtschaft und ländliche Entwicklung | 2. Februar 2006 | 2. Oktober 2009 | 19. April 2011 |
| 12. Lebensmittelsicherheit , Veterinärpolitik und Pflanzenschutz | 7. Juni 2006 | 2. Oktober 2009 | 27. Juli 2010 |
| 13. Fischerei | 29. März 2006 | 19. Februar 2010 | 6. Juni 2011 |
| 14. Verkehrspolitik | 21. September 2006 | 21. April 2008 | 5. November 2010 |
| 15. Energie | 21. Juni 2006 | 21. April 2008 | 27. November 2009 |
| 16. Steuerpolitik | 4. Juli 2006 | 2. Oktober 2009 | 30. Juni 2010 |
| 17. Wirtschafts- und Währungspolitik | 9. März 2006 | 21. Dezember 2006 | 19. Dezember 2008 |
| 18. Statistiken | 14. Juli 2006 | 26. Juni 2007 | 2. Oktober 2009 |
| 19. Sozialpolitik und Beschäftigung | 8. März 2006 | 17. Juni 2008 | 21. Dezember 2009 |
| 20. Unternehmens- und Industriepolitik | 28. April 2006 | 21. Dezember 2006 | 25. Juli 2008 |
| 21. Transeuropäisches Verkehrsnetz | 22. September 2006 | 19. Dezember 2007 | 2. Oktober 2009 |
| 22. Regionalpolitik und Koordination der strukturpolitischen Instrumente | 6. Oktober 2006 | 2. Oktober 2009 | 19. April 2011 |
| 23. Justiz und Grundrechte | 18. Oktober 2006 | 30. Juni 2010 | 30. Juni 2011 |
| 24. Justiz, Freiheit und Sicherheit | 23. Februar 2006 | 2. Oktober 2009 | 22. Dezember 2010 |
| 25. Wissenschaft und Forschung | 15. November 2005 | 12. Juni 2006 | 12. Juni 2006 |
| 26. Bildung und Kultur | 17. November 2005 | 11. Dezember 2006 | 11. Dezember 2006 |
| 27. Umwelt | 19. Mai 2006 | 19. Februar 2010 | 22. Dezember 2010 |
| 28. Verbraucher- und Gesundheitsschutz | 11. Juli 2006 | 12. Oktober 2008 | 27. November 2009 |
| 29. Zollunion | 16. März 2006 | 21. Dezember 2006 | 2. Oktober 2009 |
| 30. Beziehungen nach auĂen | 15. September 2006 | 12. Oktober 2007 | 30. Oktober 2008 |
| 31. AuĂenpolitik, Sicherheits- und Verteidigungspolitik | 2. Oktober 2006 | 30. Juni 2010 | 22. Dezember 2010 |
| 32. Finanzkontrolle | 29. Juni 2006 | 26. Juni 2007 | 27. Juli 2010 |
| 33. Finanz- und Haushaltsbestimmungen | 27. September 2006 | 19. Dezember 2007 | 30. Juni 2011 |
| 34. Institutionen | â | 5. November 2010 | 5. November 2010 |
| 35. Andere Fragen | â | entfällt | 30. Juni 2011 |
Neuerungen und Sonderklauseln
Kroatien war bislang das einzige Beitrittskandidatenland, welches Kapitel 23 âJustiz und Grundrechteâ zu erfĂźllen hatte.cite-ref-vjesnik-hr-59-1[59]
Der Beitrittsvertrag Kroatiens sah auf Wunsch Frankreichs vor, dass Kroatien dem âreformierten Schengenraumâ beitreten soll.cite-ref-62[62] Zudem soll die mit dem Beitritt verbundene Ănderung von EU-Vertrag und AEU-Vertrag genutzt werden, um einige andere Reformen im Bereich der Fiskalstabilität in das Primärrecht aufzunehmen. Dies betrifft etwa den im Rahmen der Euro-Krise beschlossenen Europäischen Stabilisierungsmechanismus.cite-ref-63[63]
Besonderheiten
Kriegsfolgen und Erweiterungsapathie
Als Besonderheiten der kroatischen Beitrittsverhandlungen kÜnnen zahlreiche Angelegenheiten aufgefßhrt werden, die nicht Bestandteil des gemeinschaftlichen Besitzstandes (frz. acquis communautaire) und somit auch nicht Bestandteil der eigentlichen Beitrittsverhandlungen sind. So hatte sich Kroatien intensiv mit zahlreichen Nachwirkungen des Kroatienkrieges, welche bis zum Abschluss der Beitrittsverhandlungen spßrbar waren, auseinanderzusetzen. Bereits mitten in den Kriegszeiten 1994 begannen Verhandlungen Kroatiens mit der EU ßber ein Stabilisierungsabkommen. Angesichts der Militäroperation Oluja, welche zu einer Wiedereingliederung der okkupierten Gebiete Kroatiens fßhrte, kam dieses Abkommen jedoch nicht zustande. Dadurch verlor Kroatien wertvolle Finanzmittel, die im Programm PHARE vorgesehen gewesen wären.
Im Rahmen der Jugoslawienkriege zeigten sich zudem die Schwächen der fragmentierten EU-AuĂenpolitik. Die EU befand sich zu dieser Zeit in einem Prozess der institutionellen Neustrukturierung. Die Erfahrungen des Jugoslawienkriegs fĂźhrten jedoch auch verstärkt die Notwendigkeit einer konsolidierten EU-AuĂenpolitik bzw. einer neuen Strategie gegenĂźber den sĂźdĂśstlichen Nachbarstaaten vor Augen. Die zĂśgerliche Haltung gegenĂźber den Staaten SĂźdosteuropas verzĂśgerte jedoch die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Kroatien. Lediglich Slowenien, das abgesehen vom 10-Tage-Krieg von den Kriegsfolgen verschont blieb, konnte im Rahmen des Big Bang, der groĂen Erweiterungswelle im Jahre 2004, seine EU-Beitrittsbestrebungen finalisieren. Nach dieser umfassenden Erweiterung setzte innerhalb der EU zunehmend eine gewisse Erweiterungs-Apathie ein, was sich auf Kroatiens EU-Ambitionen negativ auswirkte.
Generell wurden die Beitrittsverhandlungen dadurch gebremst, dass die EU den Beginn von Beitrittsverhandlungen an die Auslieferung einstiger hochrangiger Generäle der kroatischen Streitkräfte knßpfte. Erst nach der Auslieferung von General Ante Gotovina wurde tatsächlich seitens des Internationalen Strafgerichtshofs fßr das ehemalige Jugoslawien (ICTY) die volle Zusammenarbeit mit diesem Tribunal festgestellt. Das Tribunal selbst zählt jedoch nicht zu den EU-Institutionen. Weiters wurden bis kurz vor dem Abschluss der Verhandlungen im Jahr 2011 seitens des ICTY Artillerieberichte ßber den Beschuss einiger kroatischer Ortschaften durch die kroatische Armee eingefordert.
Regionale Zusammenarbeit
Angesichts der Bedeutung gutnachbarschaftlicher Beziehungen wurde daher von Kroatien stets das Erfordernis der regionalen Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten und Staaten des ehemaligen Jugoslawiens ausdrĂźcklich betont. Das Beispiel der Blockade Sloweniens sollte sich etwa in mĂśglichen Beitrittsverhandlungen mit weiteren Staaten des Westbalkans nicht wiederholen. Die Vertreter Kroatiens betonen daher kontinuierlich, dass Kroatien den EU-Beitritt weiterer Staaten des ehemaligen Jugoslawiens aufgrund ungelĂśster Nachbarschaftsprobleme nicht blockieren wird, was auch im Beitrittsvertrag formuliert sein sollte. Kroatien Ăźbermittelte als Zeichen des guten Willens die Ăbersetzung des gemeinschaftlichen Besitzstandes an seine Nachbarstaaten.
ĂberwachungsmaĂnahmen bis zum Beitritt
FĂźr Kroatien wurden nach Drängen einiger weniger Mitgliedstaatencite-ref-64[64] und auf Vorschlag der Kommissioncite-ref-65[65] ĂberwachungsmaĂnahmen eingefĂźhrt, die bis zum Beitrittsdatum selbst Anwendung fanden. Die Umsetzung dieser Verpflichtungen Kroatiens wurde durch die Kommission Ăźberwacht (Monitoring). Hierdurch sollte gewährleistet werden, dass in den Bereichen âJustiz und Grundrechteâ (Vorantreiben der Justizreformen), âJustiz, Freiheit und Sicherheitâ (Grenzschutz, Polizei- und Justizkooperation, Kampf gegen die organisierte Kriminalität) und âWettbewerbsrechtâ (Restrukturierung des Schiffbau- und Stahlsektors) Reformen weiter vorangetrieben werden.cite-ref-66[66]cite-ref-67[67] Konkret sollte die Kommission halbjährlich Ăźber die UmsetzungsmaĂnahmen berichten. Eine Verschiebung des Beitrittsdatums war nicht mĂśglich.cite-ref-68[68]
Kommissarin Viviane Reding versicherte im Mai und Juni 2011, dass Kroatien im Justizbereich die nĂśtigen Reformen implementierte und zeigte sich beeindruckt von den bisherigen Fortschritten. Diese Reformen seien irreversibel und dauerhaft.cite-ref-69[69]cite-ref-70[70] Der Monitoring-Mechanismus dient daher lediglich als zusätzliches Mittel im Eventualfall. Kroatien wurde bereits während der Verhandlungen deutlich strenger bewertet als vorige Beitrittskandidaten. Der Kommissar fĂźr Erweiterung, Ĺ tefan FĂźle, betonte daher ausdrĂźcklich, dass die Kommission im Falle Kroatiens keinen Grund dafĂźr sah, ein Ăberwachungssystem ähnlich jenem fĂźr Bulgarien und Rumänien, das auch nach dem EU-Beitritt gelten wĂźrde, einzufĂźhren.cite-ref-71[71] Der Abschluss der Beitrittsverhandlungen wurde am 24. Juni 2011 vom Europäischen Rat beschlossen. Formell wurden die letzten Kapitel im Rahmen einer Beitrittskonferenz am 30. Juni 2011 abgeschlossen.
Nach VerÜffentlichung des vierten und letzten Monitoringberichts am 26. März 2013 empfahl die Europäische Kommission den EU-Beitritt Kroatiens zum 1. Juli 2013.cite-ref-72[72]
Verpflichtungen und Ăbergangsregelungen
Mit dem Tag des EU-Beitritts muss Kroatien grundsätzlich den gesamten gemeinschaftlichen Besitzstand (aquis communautaire) vollständig Ăźbernehmen und umsetzen. Zeitlich befristete Ăbergangsbestimmungen, die es auch bei frĂźheren EU-Erweiterungen gab, betreffen v. a. die Bereiche Landwirtschaft, ArbeitnehmerfreizĂźgigkeit, Kapitalverkehr und Umwelt. Verpflichtungen beziehungsweise Ăbergangsregelungen betreffen insbesondere die folgenden Bereiche:cite-ref-73[73]
⢠Allgemeine wirtschaftliche Schutzklauseln betreffend das Funktionieren des Binnenmarkts bzw. den Bereich Justiz und Inneres
⢠Deutschland und Ăsterreich kĂśnnen im Bereich der Erbringung von Dienstleistungen durch in Kroatien niedergelassene Unternehmen die vorĂźbergehende grenzĂźberschreitende Beschäftigung von Arbeitnehmern einschränken. In Deutschland sind zunächst bis Ende Juni 2015 folgende Dienstleistungssektoren von der Abweichung betroffen: Baugewerbe einschlieĂlich verwandter Wirtschaftszweige, Reinigung von Gebäuden, Inventar und Verkehrsmitteln sowie Tätigkeiten von Innendekorateuren. Auch die FreizĂźgigkeit der Arbeitnehmer aus Kroatien ist fĂźr eine zunächst zweijährige Ăbergangszeit eingeschränkt.cite-ref-74[74]
⢠Kroatien verpflichtet sich, dem âreformierten Schengenraumâ beizutreten.
⢠Die von der Union mit Drittstaaten oder mit internationalen Organisationen geschlossenen oder vorläufig angewendeten Abkommen oder ĂbereinkĂźnfte werden ab dem EU-Beitritt bindend.
⢠Institutionelle Bestimmungen: Im Rat der EU erhält Kroatien die Gewichtung von 7 Stimmen.cite-ref-75[75] Kroatien wird in der kommenden Legislativperiode mit 12 Abgeordneten im Europäischen Parlament vertreten sein.cite-ref-76[76] FĂźr einen Ăbergangszeitraum werden bis zur Europawahl 2014 am 14. April 2013 interimistische Abgeordnete gewählt. Kroatien wird in der Europäischen Kommission durch einen Kommissar vertreten. Kroatische Vertreter werden auch fĂźr zahlreiche andere EU-Institutionen ernannt.
⢠Finanz- und Haushaltsbestimmungen: Kroatien beteiligt sich ab dem Beitritt an der Finanzierung des EU-Haushalts.
⢠Die kroatische Sprache wird zur Amtssprache in den EU-Institutionen.
Siehe auch
Weblinks
⢠Beitrittsvertrag der Republik Kroatien zur Europäischen Union (PDF; 651 kB) 7. November 2011
⢠eu-pregovori.hr: Negotiations for the Accession of the Republic of Croatia to the European Union (Memento vom 15. März 2013 im Internet Archive)
⢠Detaillierte Fortschrittsberichte der Europäischen Kommission (PDF; 361 kB)
⢠Kroatiens langer Weg in die EU. Deutsche Welle, 9. Dezember 2011.
Einzelnachweise
cite-note-11. â Unterrichtung Ăźber das Inkrafttreten des Beitrittsvertrags zwischen dem KĂśnigreich Belgien, der Republik Bulgarien, der Tschechischen Republik, dem KĂśnigreich Dänemark, der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Estland, Irland, der Hellenischen Republik, dem KĂśnigreich Spanien, der FranzĂśsischen Republik, der Italienischen Republik, der Republik Zypern, der Republik Lettland, der Republik Litauen, dem GroĂherzogtum Luxemburg, der Republik Ungarn, der Republik Malta, dem KĂśnigreich der Niederlande, der Republik Ăsterreich, der Republik Polen, der Portugiesischen Republik, Rumänien, der Republik Slowenien, der Slowakischen Republik, der Republik Finnland, dem KĂśnigreich Schweden, dem Vereinigten KĂśnigreich GroĂbritannien und Nordirland (Mitgliedstaaten der Europäischen Union) und der Republik Kroatien Ăźber den Beitritt der Republik Kroatien zur Europäischen Union. In: Amtsblatt der Europäischen Union, L 300 vom 9. November 2013, S. 5; abgerufen am 8. August 2016. Vertrag Ăźber den Beitritt der Republik Kroatien zur Europäischen Union. (Memento vom 31. Oktober 2014 im Internet Archive) Datenbank fĂźr Abkommen des Rates der Europäischen Union, consilium.europa.eu;, abgerufen am 8. August 2016 (englisch).
cite-note-22. â narodne-novine.nn.hr: Rezolucija o pristupanju Republike Hrvatske Europskoj uniji (Memento vom 2. Dezember 2010 im Internet Archive)
cite-note-33. â Europäische Kommission. Erweiterung. Kroatien â Länderprofil. (Memento vom 23. August 2011 im Internet Archive)
cite-note-44. â Kroatien ebnet Staaten am Balkan Weg in die EU. Der Standard, 10. Juni 2011.
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cite-note-66. â Kroaten stimmen in Referendum fĂźr EU-Beitritt. Focus online, 22. Januar 2011
cite-note-77. â vgl. Aussage von Papst Benedikt XVI. anlässlich seines Kroatien-Besuches vom 4.â5. Juni 2011. Papst: Kroatien-Beitritt zu EU âlogisch und notwendigâ. Die Presse, 4. Juni 2011.
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cite-note-2424. â EU-Votum als âSignal an SĂźdosteuropaâ. Der Standard, 2. Februar 2012
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cite-note-4848. â Ĺ panjolska: Donji dom ratificirao pristupni ugovor. In: hrt.hr. 11. Oktober 2012, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 12. Oktober 2012 (kroatisch).@1@2Vorlage:Toter Link/www.hrt.hr (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
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cite-note-5252. â Eintrag zum Vertrag Ăźber den Beitritt der Republik Kroatien zur Europäischen Union in der Datenbank fĂźr Abkommen des Rates der Europäischen Union (Memento vom 31. Oktober 2014 im Internet Archive). In: consilium.europa.eu. Rat der EU und Europäischer Rat. (englisch).
cite-note-531. In Belgien mĂźssen die Bundesebene und alle Gliedstaaten gleichermaĂen dem Vertrag zustimmen. Die angegebenen Daten geben den Zeitraum zwischen dem ersten und dem letzten Parlamentsbeschluss bzw. zwischen der ersten und der letzten Ausfertigung durch die jeweilige Exekutive wieder.
cite-note-542. senate.be (nl) / senate.be (fr)
cite-note-553. nautilus.parlement-wallon.be (PDF; 764 kB)
cite-note-564. dgparlament.be@1@2Vorlage:Toter Link/www.dgparlament.be (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche in Webarchiven) â pfwb.be â weblex.irisnet.be (PDF; 553 kB) â weblex.irisnet.be (PDF; 142 kB) â vlaamsparlement.be (Memento des Originals vom 10. März 2021 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vlaamsparlement.be â Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 20. August 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pfb.irisnet.be
cite-note-575. ft.dk
cite-note-586. services.parliament.uk
cite-note-vjesnik-hr-5959. â Kosor zahvalila pregovaraÄima, graÄanima i braniteljima. In: vjesnik.hr. 13. Juni 2011, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂźgbar); abgerufen am 5. März 2022.@1@2Vorlage:Toter Link/www.vjesnik.hr (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-6060. â Nach EU-Veto gegen Kroatien: Druck auf Slowenien steigt. Die Presse, 19. Dezember 2008.
cite-note-6161. â Europäisches Parlament â InformationsbĂźro in Ăsterreich: Erweiterung. Eine grĂśĂere und stärkere Union (Memento vom 24. Dezember 2012 im Internet Archive)
cite-note-6262. â Francuski ministar umiruje: Monitoring za Hrvatsku samo do ulaska u EU. (Memento vom 27. Mai 2011 im Internet Archive) Nacional, 23. Mai 2011
cite-note-6363. â Nova financijska disciplina u EU mogla bi usporiti pristup Hrvatske. VeÄernji list, 23. Oktober 2010.
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